Warum ich diesmal eine öffentliche Wahlempfehlung abgebe

Ganz einfach: Ich will es nicht bereuen.

Ich empfehle allen Wahlberechtigten, am 22. Mai in der Stichwahl zum Bundespräsidenten den Kandidaten Alexander Van der Bellen zu wählen.

Ich will es nicht bereuen.

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Gedanken zum Apple Auto, Teil 7

Hiervon könnte Apple sich Inspiration für das Auto holen:

Der 1957er Fiat Multipla wurde offensichtlich von einer Apple-Tochterfirma als einziges Fahrzeug gekauft, und zufällig steht der Multipla für den konzeptionellen Traum eines Universalautos - gestaltet in erster Linie für die Passagiere, und nicht für Aerodynamik oder Leistung. Das Universalgenie lässt sich gut vergleichen mit dem Design des iMac: Beide haben eine Maxime der Einfachheit, der Simplizität. Ein Computer, vor dem niemand Angst haben sollte.

Freundlich und simpel sollten vielleicht auch zukünftige Autos sein. Schließlich werden sie moderne Roboter sein und selbstständig Aufgaben erledigen, fahren, mit uns sprechen.

Kein Wunder also, dass Google sein Selbstfahrer-Konzept bewusst übertrieben freundlich gestaltet hat:

Tesla ist viel klassischer im Design, obwohl es sein Model S via Software-Aktualisierung über Nacht in einen selbstfahrenden Roboter verwandelt hat.

Allerdings denken Google und Tesla (und alle anderen) bei Autos noch immer an aerodynamische Vehikel, die für eine gewisse Fahrtrichtung gebaut sind, deren Passagiere deshalb in Fahrtrichtung sitzen, und deren Ausstattung man vor dem Kauf ein für alle mal auswählen muss.

Ich denke allerdings, dass alle Feststellungen im vorherigen Satz vom Apple Auto umgekehrt werden: Es wird nicht auf Aerodynamik ausgelegt sein, es wird keine Bestuhlung in Fahrtrichtung haben, und das Interieur wird sich je nach Passagier verändern.

Das könnte dabei als Inspiration dienen:

San Francisco Straßenbahnen – ein perfektes Design für unkompliziertes Ein- und Aussteigen

Apple Stores – hier der neueste in Belgien, den Jony Ive selbst gestaltet hat: mit Bäumen im Innenraum

Der Store in Istanbul hat ein inspirierendes Dach.

Eine simple Außenform wie beim Mac Mini könnte das Auto ebenfalls inspirieren.

Fazit:

Es ist Zeit, das Auto als vernetzten Raum auf Rädern zu betrachten.


Zuvor auf Medium veröffentlicht (Englisch)

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Gedanken zum Apple Auto, Teil 6

Diese Feststellung ist so richtig und offensichtlich *die* Motovation für Technologieunternehmen - insbesondere Google - die Entwicklung von selbstfahrenden Autos voranzutreiben.

Ihr Geschäftsmodell dreht sich darum, Werbung bei Internetnutzung anzuzeigen. Mehr Nutzung, mehr Geschäft.

Die Smartphone-Revolution war groß, aber es war nur eine Ansammlung von vielen kleinen Momenten mit Internetnutzung, die noch nicht zu Geld gemacht worden waren.

Das Auto bündelt viel längere Zeitabschnitte als Ganzes: Wir stehen im Stau, pendeln jeden Tag, etc. All diese passiven Stunden würden in aktive Internetnutzung verwandelt.

Die Implikationen sind dadurch um einiges weitreichender als bei Smartphones: Anstatt vieler kleiner Mini-Interaktionen (zB Tweets schreiben, Facebook Posts liken) bringt das Auto Möglichkeiten für längere Aktivitäten wie Produktivität/Arbeit, Filmunterhaltung, Einkaufen (!).

Wie auch immer die Nutzung im aussehen wird: Der Tag hat nur eine begrenzte Anzahl an Stunden — und selbstfahrende Autos haben das Potenzial, eine der letzten großen "ungenutzen" Zeitkontingente (neben dem Schlaf - dafür gibt's dann VR) zur Vermarktung freizugeben.

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Gedanken zum Apple Auto, Teil 5

Dieser Artikel ist nur in englischer Sprache verfügbar. Teil 1

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Gedanken zum Apple Auto, Teil 4

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Gedanken zum Apple Auto, Teil 3

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